Weitere aktuelle Informationen zum Thema "ehemalige Heimkinder" finden Sie unter Aktuelles, unter Informationen, unter Termine und unter Pressetexte

Letzte Aktualisierung - Aktuelles - 23. Juni 2009

5. Juni 2009

Pressemitteilung der Geschäftsstelle Runder Tisch

„Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“

Homepage der Geschäftsstelle des Runden Tisches
„Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren"
online

Heute ging die Homepage der Geschäftsstelle des Runden Tisches „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ online. Auf diese Homepage werden Informationen über die Ziele, die Mitglieder und die Arbeit des Runden Tisches und seiner Geschäftsstelle zugänglich gemacht.

Die Web-Adresse der Homepage des Runden Tisches „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ lautet:

www.rundertisch-heimerziehung.de

20. Mai 2009

Vorlage eines Untersuchungsberichtes

zu Zuständen in Heimen in Irrland!

Eine Untersuchungskommission der irischen Regierung legte am Mittwoch ihren 2500 Seiten umfassenden Bericht zu dem schwerwiegendsten Missbrauchsskandal in der Geschichte des Landes im edlen Conrad Hotel in Dublin vor.
Irsche Kier wurden zu Tausenden in von der katholischen Kirche geführten, vom irischen Statt finanzierten Heimen unterdrückt und missbraucht.

Die Kommission war nach einer Fernsehdokumentation 1999 eingesetzt worden.

In dem Bericht ist von von systematischem, körperlichem, sexuellem und emotionalem Missbrauch die Rede

Siehe dazu unter Presseberichte 20. Mai 2009

Am Dienstag, 17.02.2009


wurde in Berlin die erste Sitzung des
Runden Tisches zum Schicksal ehemaliger Heimkinder der Nachkriegszeit bis in die 70er Jahre abhalten

Weitere Informationen hier

Am Donnerstag 29.01.2009

um 19:45 Uhr sendete

arte

in ARTE Info

einen Bericht über ehemalige Heimkinder und den Runden Tisch
von Andrea Fies

Am Sonntag 25.01.2009
18 Uhr sendete das


ZDF
ML Mona Lisa

Viele Zöglinge von Kinderheimen wurden in den 60er Jahren als Zwangsarbeiter missbraucht.

Keine Entschädigung für Heimkinder?

Donnerstag 22.1.2009
18:40 Uhr sendete der
Deutschlandfunk

Hintergrund

Wenn du nicht spurst, kommst du ins Heim! - Späte Hilfe für westdeutsche Heimkinder
Autor: Detlef Grumbach

Sendung anhören hier

Am Sonntag 18. 1. 2009
um 19.30 - 20.00 Uhr sendete
Westpol WDR Fernsehen



Ehemalige Heimkinder sind enttäuscht

Zehn Stunden arbeiten, keine Bezahlung, Schläge und Demütigungen, so sah der Alltag vieler Heimkinder in den 50er und 60er Jahren aus. Als sich der Bundestag dafür vor kurzem öffentlich entschuldigt hat, hofften die Betroffenen auf Entschädigung für Ihr Leid. Doch jetzt hat Familienministerin von der Leyen einen Entschädigungsfonds des Bundes ausgeschlossen.

Video anschauen hier

Am 26.11.2008
fand zum Thema:
Ehemalige Heimkinder
eine öffentliche
Beratung des Petitionsausschusses
des Deutschen Bundestage
s
in Berlin statt

In der Information des Deutschen Bundestages vom 28. 22. 2008 heißt es dazu:

Der Petitionsausschuss schlägt einstimmig vor, noch in diesem Jahr einen Runden Tisch unter Vorsitz der früheren Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer einzurichten. Sie bezeichnete das künftige Gremium in der Sitzung als "kleine Wahrheitskommission". Die Organisation und Koordination sollen der Bundesverband für Erziehungshilfe und das Deutsche Institut für Jugend und Familie übernehmen.

Mehr dazu hier

20.11.2008
Pressemeldung des Deutschen Bundestages -

Bundestagspräsident Lammert bei der öffentlichen Beratung
des Petitionsausschusses zum Thema "Heimkinder"

Pressemitteilung des Deutschen Bundestages:
20.11.2008


Heimkinder der Nachkriegszeit melden sich zu Wort

Im Zwischenbericht des Petitionsausschusses vom Juni 2008 heißt es dazu:

"Der Petitionsausschuss sieht und erkennt erlittenes Unrecht und Leid, das Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Kinder- und Erziehungsheimen in der alten Bundesrepublik in der Zeit zwischen 1945 und 1970 widerfahren ist und bedauert das zutiefst."
(Zwischenbericht des Petitionsausschusses, Pet 3-16-11-821-004189. S. 1).

Mehr dazu hier

Heimseite.eu ist eine - auch von kommerziellen Interessen - unabhängige Internetseite.

Sie widmet sich ausschließlich dem Thema:

Heimerziehung in der Nachkriegszeit bis in die siebziger Jahre.
Ein unrühmliches Kapitel in der Sozialgeschichte der Bundesrepublik Deutschland

In Petitionen an den Deutschen Bundestag und durch Vortrag vor dem Petitionsausschuss haben ehemalige Heimkinder die Anerkennung als Opfer von Menschenrechtsverletzungen und die Ächtung der erlittenen Misshandlungen während des Heimaufenthaltes in der Nachkriegszeit bis in die 70er-Jahre gefordert. In den Berichten Betroffener ist die Rede von schweren Misshandlungen, Demütigungen, Prügeln, sexuellem Missbrauch, vom Einsperren in sogenannten Besinnungszimmern (mit Holzpritsche und einem Blecheimer für die Notdurft möblierten Einzelzellen), von Kinderarbeit und erzwungener unbezahlter Arbeit Jugendlicher. Aus vielen Berichten geht auch hervor, dass Bildung und Ausbildung häufig verweigert und nur in seltenen Fällen gefördert wurden. „Erziehung durch Arbeit“ war die verbreitete Grundhaltung in der Fürsorgeerziehung, verschärft durch die Idee, erst den Willen des Jugendlichen brechen zu müssen, um ihn danach gezielt – meint den Gesellschaftlichen Normen konform – wieder aufzurichten und zu einem funktionierenden Mitglied der Gesellschaft zu formen, mit fragwürdigem Erfolg. Nicht Förderung, sondern Forderung war die Devise, gebrochene Biografien waren die Folge.

Wer solches in der Vergangenheit erlebt hat, trägt in der Gegenwart die Verantwortung, Mahner zu sein. Die als Kind am eigenen Leib erfahrene Missachtung der Menschenrechte bedingt eine intensive Betrachtung der Situation der Kinder und Jugendlichen in der Gegenwart und verlangt danach, die Wahrung der Menschenrechte für alle Kinder zu befördern und durchsetzen zu helfen.

Eine Verletzung der Menschenrechte beginnt da, wo eine Gesellschaft die aktive Verwirklichung und Wahrnehmung der Menschenrechte durch das Individuum nicht ausdrücklich fördert. Die Gesellschaft – als Solidargemeinschaft in Sachen Menschenrechte – hat dafür Sorge zu tragen, dass es jeder und jedem dieser Schutzbefohlenen jederzeit ermöglicht wird, ihre/seine Menschenrechte aktiv wahrzunehmen, oder dass ihnen die dafür erforderlichen Hilfen angeboten werden.



Einen Fragebogen zum Heimaufenthalt finden Sie hier



Mit Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an

Heimseite.eu

Michael-Peter Schiltsky

An der Kirche 15

37647 Vahlbruch

Telefon: 0 55 35 / 91 0 38

E-Mail: michael-peter@schiltsky.de




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